Einigkeit an Rhein, Ruhr und Weser

Mitgliederversammlung der FSG NW in Wuppertal setzt Akzente

Einigkeit herrschte bei der Mitgliederversammlung der Familien-Sport-Gemeinschaft Nordrhein-Westfalen (FSG NW), die am vergangenen Wochenende auf dem Vereinsgelände der Familien-Sport-Gemeinschaft Lichtbund Wuppertal stattfand. Denn die Vizepräsidenten Fritz Offelmann, der unter anderem für die Finanzen verantwortlich ist, und Wolfgang Steinert, der unter anderem die Jugendarbeit mitgestaltet, sind einstimmig in ihren ämtern bestätigt worden. ”Dies ist ein Zeichen, dass wir in der alltäglichen Arbeit für die FSG NW wenig Fehler machen und die Angebote seitens des Verbands angenommen werden sowie Zustimmung und Unterstützung erfahren”, stellten Offelmann und Steinert nach der Mitgliederversammlung des 6800 Mitglieder starken naturistischen Breitensportverbandes fest.

Für den Präsidenten der FSG NW, Günther Hedderich, ist es ein doppeltes Signal. Die FSG NW solle durch Personen und inhaltliche Arbeit Kontinuität zeigen, gleichzeitig aber auch Wege des Aufbruchs gehen. Dies ist für Hedderich unverzichtbar, der auf der FSG NW - Mitgliederversammlung von der zu erwartenden Limitierung des „Paktes für den Sport” bis zum Jahr 2017 seitens der nordrhein-westfälischen Landesregierung berichtete. Es nutze nicht, die angekündigten Projektfinanzierungen durch die öffentliche Hand zu kritisieren. Es gelte, innerhalb gegebener Rahmenbedingungen Gestaltungsräume zu sehen und zu füllen, meint FSG NW - Präsident Hedderich. So macht die FSG NW in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) ein Projekt zum „Bewegt älter werden in NRW”.

Während der FSG NW - Mitgliederversammlung referierte unter anderem der Sportjurist Dr. Thomas Adloff. „Während seines Vortrags spürten wir, wie sich der Breitensport und das ehrenamtliche Engagement um denselben herum verändert hat”, kommentierten Vertreter aus den örtlichen Vereinen der FSG NW seine Ausführungen. Es sei nicht nur vor Ort schwieriger, Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter zu finden. Das darum abzusichernde Gerüst werde zusätzlich immer aufwendiger.

Für einen Breitensportverband wie die FSG NW sei die Aufgabenstellung anzupassen, fasste FSG NW - Präsident Hedderich zusammen. Die FSG NW müsse immer häufiger Prozesse begleiten und Beratung anbieten, um den Bedürfnissen der örtlichen Naturistenvereine gerecht zu werden. Die Tatsache, dass sich die gesellschaftliche Wirklichkeit verändert habe, sorge dafür, dass die FSG NW als Promoter für den Ausgleich wahrgenommen werden müsse. In den Vereinen treffe Jung und Alt, Menschen mit traditionellen Vorstellungen und Menschen mit zeitangepassten Ideen aufeinander.

Die örtlichen Vereine seien in der Verantwortung, die Menschen ernstzunehmen, könnten aber auch auf die Hilfe der FSG NW zurückgreifen, stellten Offelmann und Steinert schließlich fest. Wenn es irgendwie gehe, kämen die Verbandsverantwortlichen auch in die Vereine. Da bleibt zu hoffen, dass bis zur nächsten FSG NW Mitgliederversammlung 2015 die Zukunft weiter beschritten worden ist.

Text: Christoph Müller
Foto: Detlef Schleicher


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