Robbert  Broekstra



geboren:
1938
gestorben:
1999


» Er gehörte mit zu den bekanntesten und bekennendsten Naturisten der Welt «, so ein Nachruf auf den tiefgläubigen und eifrigen Kirchgänger Robbert Broekstra aus den Niederlanden. Dabei waren die Aktivitäten zu seinen Lebzeiten sehr umstritten, zumindest bei den konservativen FKK-Vereinen.

Seine naturistischen Aktionen verlagerte Robbert immer wieder sehr gerne in die Öffentlichkeit, ausserhalb seines Vereinsgeländes »Vrienden van«. Darunter waren zum Beispiel:


Ausritte
Grachtenfahrt
Besuch bei einem Militär-Flugzeugmuseum
Besuch auf einem Truppenübungsplatz
Besichtigung einer Mühle
Besuch einer Westernstadt
Kutschfahrten
  ... und so weiter


Alle Aktivitäten und Aktion wurden stets unbekleidet durchgeführt, von jung und alt zusammen. Robbert verstand es sehr gut, Menschen aller Altersstufen gleichermaßen zu begeistern und er war ein Meister der Organisation, denn es bedurfte schon einen gehörigen Aufwand an Zeit, Redekunst und Überzeugungskraft, überall entsprechende Genehmigungen zu erhalten.

Allerdings nahm Robbert es mit den Genehmigungen nicht immer so ganz genau, so war zum Beispiel die Grachtenfahrt (1993) in Amsterdam nicht abgesprochen. Der Kapitän war überrascht, als er bemerkte, daß sich seine Fahrgäste alle plötzlich auszogen - er wies alle an, sich wieder zu bekleiden, was die Nackten jedoch nicht taten. Daraufhin steuerte er die nächstgelegene Landungsbrücke (nahe dem Rijksmuseum) an und befahl der Gruppe auszusteigen. Diese zogen sich immer noch nicht an und gingen unbekümmert den Kai hinab - Richtung Museum.
Erst die inzwischen alarmierte Polizei stoppte die Nackten und zwang alle, sich wieder anzuziehen.
Neben der Polizei erschien ein Filmteam, welches die Szene dann festhielt.
In den Nachrichten kam diese Aktion von Robbert nicht gut an.

Dabei müssen wir nun bedenken, dies fand vor über 10 Jahren statt.

Mehr über die Vereins-Aktivitäten, FKK-Aktionen und Reaktionen kann man in seinem Buch: Robbert Broekstra's Nude World nachlesen:



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